Startseite
Stammbaum
Personen
Adressen
Familienbilder
Briefe



Zuletzt bearbeitet
10.05.2005
 


Theodor Adalbert Sowada

*23. April1869 in Alt Rosenberg
+17. Juli 1949 in Gleiwitz


Theodor Adalbert Sowada in seiner Lokführer-Uniform (Foto in groß), vermutlich um 1910 (geschätzt) aufgenommen.

Theodor Adalbert Sowada, Eisenbahner, zunächst Lokomotivheizer, dann Lokomotivführer, verheiratet in erster Ehe mit Agathe Dorothea Drewniok (1874-1910). Die Trauung findet am 27.Mai 1893 im Standesamt Trynek (Glewitz) statt. Mit ihr hat er vier Kinder: Richard, Angela, Amalie (*1908) und Paul. Agatha Drewniok stirbt 1910 im Alter von 36 Jahren. Theodor Sowada ist zu diesem Zeitpunkt 41 Jahre alt.

Theodor Sowadas zweite Frau ist Mathilde Pawellek (1883-1947). Die Heirat fand am 05.09.1910 in Gleiwitz statt. Mathilde Pawellek ist 14 Jahre jünger als Theodor Sowada, zum Zeitpunkt der Heirat 28 Jahre alt. Mit ihr hat Theodor ebenfalls vier Kinder: Ruth (*1911), Gerhard, Siegfried und Josef ("Josel").

Sohn Richard aus erster Ehe fällt im ersten Weltkrieg (1914-1918).

Als Bahnbeamter der Reichsbahn erhielt er sein Gehalt vierteljährlich in Goldmark ausgezahlt.

Die Familie lebt in der Weidenstraße 32, (später polnisch: ulica grottgera 56) am Ortsrand von Gleiwitz in Sichtweite zum Sender Gleiwitz und in der Nähe eines Friedhofes. Vom Dach des Hauses sollen die ersten Schüsse auf den Sender abgegeben worden sein.


Haus der Familie Sowada in Gleiwitz, Weidenstraße 32 (Bild groß).


Am Eingang zum Haus steht wahrscheinlich Angela Sowada.

Politisch befindet sich die Familie in der Tradition des katholisch-nationalen Zentrums. Die politische Auffassung wurde auch an die Kinder weiter gegeben. Tochter Amalie ist nach dem Krieg in der CDU aktiv.


Theodor Sowada mit Frau Mathilde (re.) und Tochter Angela (z.v.re.) auf dem eigenen Feld am Stadtrand von Gleiwitz. Aufnahme vermutl. Ende der Dreißiger. (Bild groß).


Theodor Sowada mit Schutzmantel und Pfeife als Imker vor einem Bienenstock (im Hintergrund). (Bild groß)



Theodor Adalbert Sowada
1933, 64 Jahre alt

Die drei Jungs fallen im Krieg. Siegfried bereits 1942, Gerhard 1945 - er fährt kurz vor Kriegsende auf eine Miene. Josel bleibt vermisst. Tochter Amalie und ihr Mann Karl verlassen mit ihren Kindern in einem Sonderzug der Reichsbahn für Bahnangehörige vor dem Einmarsch der Russen Gleiwitz in Richtung Dresden.

 



Theodor Sowada bleibt mit seiner Frau Mathilde und den Töchtern Angela und Ruth in Gleiwitz, wo er die polnische Staatsangehörigkeit annehmen muss. Er stirbt am 17.7.1949. Drei Tage zuvor fasste er sein Testament ab.



Geburtsurkunde des Theodor Adalbert Sowada (großes Bild)


Heiratsurkunde von Theodor Adalbert Sowada und Agathe Dorothea Drewniok (Bild groß)

 


Testament des Theodor Sowada vom 14.7.1949 (großes Bild)

Beglaubigte Übersetzung (Seite 1, Seite 2) vom Polnischen ins Deutsche


Sterbeurkunde Theodor Adalbert Sowada (großes Bild)